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Neuigkeiten
06.09.2020, 11:28 Uhr
Ein Neubaugebiet für die Kernstadt – aber wo ?
In der Schlitzer Kernstadt werden auch nach der Erschließung der 13 neuen Bauplätze im mittelsten/untersten Weg neue zusätzlich Bauplätze benötigt. Dies ist jedenfalls die Auffassung des Vorstands des CDU-Stadtverbands, der sich mit diesem Thema beschäftigte.
In der Kernstadt selbst gibt es gerade mal ein halbes Dutzend verfügbare Bauplätze oder Baulücken, so dass ein neues Baugebiet notwendig ist, so die CDU. Hier wird auch kein Gegensatz zur vernünftigen Innenentwicklung gesehen. Nun sind Neubaugebiete nicht das Ergebnis kurzfristig getroffener Haushaltsentscheidungen, sondern das Ergebnis langfristiger Planungsprozesse wie z. B. die Stellungsnahmen zur Regionalplanung und Erarbeitung von Flächennutzungsplänen und Bebauungsplänen.
Hier wurde in Schlitz in der Vergangenheit gute Vorarbeit geleistet. Im derzeitig gültigen Flächennutzungsplan ist als Baugebietserweiterungsfläche die an dem mittelsten/untersten Weg angrenzenden 2 Gewanne entlang der L3141 Richtung Bernshausen vorgesehen. Diskussionswürdig erscheint der CDU-Fraktion auch die Fläche zwischen dem jetzigen Baugebiet am mittelsten/untersten Weg und der Verlängerung der Schlesischen Straße, also quasi eine Fortführung der dort vorhandenen Bebauung. Diese Fläche ist in der Regionalplanung auch als Baugebiet vorgesehen, allerdings ist sie noch nicht im Flächennutzungsplan enthalten. Für beide Flächen müssten sowieso Bebauungspläne erarbeitet werden, was bekanntlich mehrere Monate oder mehr als ein Jahr in Anspruch nimmt.
Aber da gibt es noch den rechtsgültigen Bebauungsplan, der die Fläche oberhalb von Pappelweg, Ulmenweg und Fliederweg erfasst. Also eine ganz andere geografische Lage als die oben erwähnten Flächen. Dieser Bebauungsplan datiert aus dem Jahr 1973 und wurde 1996 überarbeitet. Dies war notwendig, weil der Plan aus 1973 beispielsweise die Bebauung mit mehrgeschossigen Hochhäusern vorsah, was heute sicherlich keiner mehr haben will. Inwieweit die überarbeitete Version aus 1996 heute noch einmal aktualisiert werden sollte, müsste nach Auffassung der CDU noch einmal überprüft werden.
Dieses Baugebiet war seinerzeit nicht weiterverfolgt worden, weil die Wasserversorgung auf Grund der Höhenlinie nicht gesichert war. Durch die kluge und vorherschauende Entscheidung auf der Quebst einen zweiten Hochbehälter zu bauen, ist dieses Problem behoben, so dass eine Umsetzung dieses Baugebiets überprüft werden sollte. Nach Auffassung der CDU ist dieses Baugebiet sehr interessant und attraktiv und könnte zu einer weiteren Steigerung der Wohnstandortqualität von Schlitz beitragen.  Mit der Frage, wo sich die bauliche Erweiterung hin entwickeln soll, sollten sich auch die Ortsbeiräte beschäftigen und mit eingebunden werden, sowie der entsprechende Fachausschuss der Stadtverordnetenversammlung.